Lars Schalnat - Wahlkreis19 Vorwerk/Falkenfeld

Wer bin ich?

Mein Name ist Lars Schalnat, ich bin 30 Jahre alt und gebürtiger Lübecker.

Aufgewachsen bin ich in Bad Schwartau. Nach meinem Abitur habe ich eine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Deutschen Post DHL absolviert und dort bis zur Aufnahme meines Studiums auch als Mechatroniker im Frachtzentrum Neumünster gearbeitet. Zur Zeit studiere ich an der Fachhochschule Lübeck den Ingenieur- Naturwissenschaftlichen Studiengang „physikalische Technik“.

Politisch und gesellschaftlich interessiert bin ich so lange ich mich zurück erinnern kann schon immer gewesen. Mich interessierte es schon immer, warum die Welt ist wie sie ist, und warum Gesellschaft so ist wie sie ist. Das ist auch eine Verbindung zwischen der Welt der Physik und der Welt der Politik.

Warum bin ich Mitglied der SPD?

Warum bin ich in der aktiven Politik, das fragen mich durchaus viele Freund*innen. Ich merkte vor allem in der Ausbildung im Kontakt mit meinen Kolleg*innen und den Mitschüler*innen in der Berufsschule wie sehr einige Menschen noch mit Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten zu kämpfen hatten. Hier hatte bei weitem nicht jede*r so gute Chance und Möglichkeiten von Grund auf bekommen wie ich. Viele mussten sich diese Chancen hart erkämpfen, am Beginn war derjenige mit Hauptschulabschluss in meiner Berufsschulklasse mir durch meine längere Schulzeit zum Abitur noch benachteiligt, am Ende war er ein genau so guter Mechatroniker wie Ich.

Dadurch bereits politisiert und mit einer gewissen Grundeinstellung im Leben begann ich dann, als ich mein Studium in Lübeck antrat, schnell mich in der Studierendenschaft ehrenamtlich zu engagieren. Ich wollte zum einen verstehen wie die demokratische Hochschule funktioniert, zum anderen aber für die Interessen der größten Gruppe an der Hochschule, den Student*innen kämpfen. Schnell war mir nämlich klar, an einer Hochschule mit 4500 Student*innen, etwas über 100 Professor*innen, kann es doch nicht sein, dass am Ende 2 Student*innen im höchsten Gremium Sitzen aber 7 Professor*innen. Zumal selbst in einer Schulkonferenz eines Gymnasiums die Schüler*innenvertretung 1/3 des Stimmrechtes auf sich vereint.

Die interne Hochschulpolitik war daher zunächst mein Feld, schnell wurde ich dann Vorsitzender des Allgemeinen Studierenden Ausschusses, das ist sozusagen die studentische Regierung innerhalb der Hochschule und vernetzte mich dann auch zunächst Stadtweit und dann Landesweit mit anderen Studierendenschaften und wurde für rund 2 Jahre deren Sprecher.

Während all dieser Politischen Tätigkeiten kam ich immer wieder mit Politiker*innen in Kontakt und beschloss dann in eine Partei einzutreten, die ich sowieso schon immer gewählt hatte, die mir inhaltlich Nahe stand. Hauptmotivation war es für mich dadurch bessere Kontakte in die Politik zu haben und meine Interessen (und damals auch die der Studierenden) effektiver und besser über die unterschiedlichen Kontakte durchzusetzen. Seit September 2013 bin ich daher Mitglied der SPD.

Vom März 2014 bis Juni 2017 war ich Stv. Landesvorsitzender der Jungsozialist*innen (Jusos), seit März 2016 sitze ich im Kreisvorstand der SPD Lübeck und seit Januar 2018 bin ich Ortsvereinsvorsitzender der SPD Vorwerk-Brolingplatz-Waisenhof und Kandidat für die Lübecker Bürgerschaft im Wahlkreis 19 (Vorwerk/Falkenfeld).

Wofür stehe ich?

Ich stehe für eine gerechte, solidarische und tolerante Gesellschaft. Was bedeutet das Konkret? Ich setze mich dafür ein, das alle Menschen in unserer Stadt, in unserem Land, möglichst gute und gleiche Chancen für Erfolg im Leben haben. Das fängt für mich bei der Bildung an, von der Krippe über die Schule bis zum Berufsabschluss oder Studium. Es geht aber auch noch weiter, auch Fragen der Verkehrsanbindung, des Wohnortes und der ausreichenden Bezahlung von Arbeit sind für mich tiefgreifende Fragen von Gerechtigkeit.

Außerdem möchte ich versuchen Politik auf Augenhöhe mit allen Menschen in unserer Stadt zu betreiben. Transparent, Fair im Umgang und mit Respekt vor den Wünschen, Sorgen und Ängsten der Menschen die hier leben. Ich weiß, allen werde ich es nicht recht machen können, das möchte ich auch nicht versprechen. Aber ich möchte, das alle meine Entscheidungen nachvollziehen können und sich auf mein Wort verlassen können. Ich stehe für eine klare feste Meinung die sich nicht über Nacht oder gar je nach Publikum ändert.

Mir ist natürlich bewusst, die großen Fragen der Ungerechtigkeiten sind bundespolitischer Natur, aber am Ende hat die Lübecker Bürgerschaft und damit die ehrenamtliche Kommunalpolitik die Umsetzung in ihrer Hand. Wie wird der ÖPNV gestaltet? Wie modern ist die Ausstattung der Schulen? Wie sieht das Kulturangebot der Stadt aus? Wie kümmern wir uns um wohnungslose und andere Menschen die Hilfe benötigen? Wie gestalten wir den Wohnungsbau mit? All das sind Fragen die hier direkt vor Ort beantwortet werden und die ich mitgestalten möchte.

Ich möchte nicht, dass Pflege, Kinderbetreuung, Energieversorgung oder Nahverkehr privatisiert werden. Die Stadt muss hier Verantwortung für ihre Bürgerinnen und Bürger übernehmen. Wer privatisiert gibt jeden Gestaltungsspielraum ab.

Daher will ich mich mit Ihrer Stimme für ein verantwortungsbewusstes, solidarisches und lebenswertes Lübeck einsetzen.

Für Fragen zu meiner Person, für Wünsche oder auch Kritik können Sie mich gerne kontaktieren.

Entweder hier über Mail lars.schalnat (at) gmail.com oder über Facebook https://www.facebook.com/lschalnat .


Lars Schalnat im Videoportrait